FOTOSHOOTING MIT BRITTA BEUTNAGEL UND BONNYS WONDERLAND



Mittlerweile fühle ich mich mit Youtube und meinem Blog ganz wohl. Ich schaffe es ab und an etwas hochzuladen und es gefällt mir sogar ganz gut. Heute bekommt ihr einen kleinen Einblick in ein Fotoshooting. Über meine Facebook-Seite schrieb mir die Fotografin Britta, ob ich nicht Lust auf ein Shooting mit ihr hätte. Ihre Arbeiten gefielen mir auf Anhieb und so sagte ich zu. Kurzer Hand gesellte sich Bonny von Bonnys Wonderland dazu, die bereits zuvor mein Make-Up übernommen hatte. Ich liebe Bonnys Make-Ups und meine Ansage ich sowieso immer gleich. "Hauptsache viel Glitzer". No Problemo. 
Es war alles total unkompliziert. Im Gegensatz zu meinem ersten reinen Studio-Shooting wurde dies kein totaler Reinfall und ich fühlte mich schnell sicherer. 

Hier bekommt ihr nun ein kleines Making Of zu sehen und die beiden fertigen Bilder, die ich wirklich sehr liebe. Vielen Dank an Britta und Bonny, ich hoffe wir arbeiten in Zukunft wieder zusammen. Solltet ihr Interesse bekommen haben, so freuen sich die beiden sicher über Anfragen von euch!



DAS BEAUTY-FREUNDEBUCH

Wie versprochen hier das Beauty Freundebuch - quasi zum "selber durchstöbern". Viel ist noch nicht drin, aber das wird sich hoffentlich sehr schnell ändern!











AIDA Reise - Zeebrugge & Amsterdam

Eigentlich war alles anders geplant. Eigentlich sollte es ein anderes Video werden, in dem ihr wieder mehr von mir zu sehen bekommt. Eigentlich sollte dies ein ruhiges Wochenende werden. Eigentlich. Im Endeffekt bekommt ihr den nächsten Teil meiner Reise nun zu sehen mit einer Menge Amsterdam. Das meiste habe ich während der Grachtenfahrt gefilmt. Es war toll das Video zu bearbeiten. Ich sehe so glücklich darin aus und ich erinnere mich einfach zu gern zurück an jede Sekunde. In Zeebrugge gab es - bis auf den Strand - nicht viel zu sehen. Wir sind nur an der Hauptstraße bis zum Strand maschiert und später wieder zurück. Es war so mega tolles Wetter und ultra stürmig, was uns nicht davon abhielt den großen Zeh in die Nordsee zu halten.
Generell fiel mir auf der Reise auf, dass das Wasser im Ärmelkanal so türkis und leuchtend ist. Aus Deutschland kenne ich nur die matschige Nordsee. Ich mag die deutsche Nordsee nicht, ich bin ein Ostsee-Kind.
In Amsterdam habe ich dann auch nur zu Beginn gefilmt. Den Rest verbrachte ich mit meinem Freund verwirrt in der Innenstadt. Ich wollte so gern ins Diamantenmuseum, aber der Fußweg war mir zu weit. Am Ende sind wir wahrscheinlich die Strecke fünf Mal gelaufen, nur eben nicht zum Museum, sondern immer wieder planlos hin und her. Am Abend taten mir die Füße weh, aber ich möchte behaupten die wichtigsten Orte der Amsterdamer Innenstadt gesehen zu haben. Von Rotlichtviertel bis zum Markt auf dem Waterloo Plein war alles dabei.

Man hört wie immer wenig von mir, aber es ist nicht mehr wie vorher. Vor der Ausbildung hatte ich zum einen mehr Zeit, zum anderen vergeht die Zeit nun aber auch unfassbar schnell. Vorher habe ich mir gedacht "Naja, mach ich eben morgen" und nun denk ich das zwar immernoch, aber statt 12 Stunden vergehen dann auf einmal 120 Stunden und ich würde am liebsten meinen Kopf dafür gegen die Wand schlagen, weil ich nicht weiß wo diese ganze Zeit bleibt.
Ich muss mich auch ein wenig verteidigen. So ein Youtube-Video von fünf Minuten ist mit viel mehr Aufwand verbunden, als ihr seht. Da sind die 30min, die ich durchschnittlich brauche um alles so zu filmen, dass es mir passt. Die Vorbereitung, die Nachbereitung. Alles aufräumen und so hinstellen, dass es im Hintergrund akzeptabel aussieht. Die Zeit die man für die Umsetzung der Idee braucht - zwischenzeitlich schmeißt man dann alles hin und verzweifelt um es dann spontan ganz anders zu machen. Die Bearbeitung, die gerne mal eine Stunde dauert und das stundenlange HD-hochladen, was meinen Laptop lahm legt. Zu guter letzt dann meist ein Blogpost dazu, der auch getippt werden möchte. Meist kommen meine Videos deswegen irgendwann spät in der Nacht. Bäh.

Dank euch habe ich über 1000 Abo's auf Youtube. Dank euch erhielt ich dafür von meinem Netzwerk den Zugang zu einer lizenzfreien Musikbibliothek. Die Musik in diesem Video gefällt mir zwar noch nicht so, aber ich werde mich damit beschäftigen und mit Sicherheit eine passende Lösung für euch und für mich für die Zukunft finden.


Nun ein kleines Update für euch. Ich habe mich heute endgültig entschieden umzuziehen. Raus aus Celle, denn mein Weg zur Arbeit ist mir zu weit. Noch arbeite ich auf Montage und werde meist von zu Hause abgeholt. Die letzten Monate haben aber gezeigt wie viel ich wirklich fahren muss, wenn ich - so wie es nach den Sommerferien dank Berufsschule sein wird - nurnoch im Betrieb und im Umland arbeite. Das sind meist 100-200km pro Woche. Ich vergeude Zeit, Geld und meine Katzen sind so viel allein, dass ich sie regelmäßig total vermisse.
Ich muss mich einfach ans alleinige wohnen gewöhnen. Es ist schwierig. Was soll ich zu Hause, wenn dort sowieso niemand auf mich wartet? So bleib ich öfter bei meinem Freund oder anderen Freunden und war in letzter Zeit oft nur eine Nacht in der Woche zu Hause - wenn überhaupt. Das will ich nicht mehr. Alles hier erinnert mich an so vieles und auch wenn es wiederum der Grund ist, weswegen ich eben so an dieser Wohnung hänge, werde ich den Schritt gehen. Willkommen, stressige Wohnungssuche.

Bald habe ich endlich mein nächstes Fotoshooting, wofür Bonny von Bonnys Wonderland mein Make-Up übernehmen wird. Bald ist meine geliebte Anna weg und danach bin ich dann weg. Puh, ich bin gespannt wie ich das alles überleben werde. Ich muss mir einfach mal wieder angewöhnen, mich mehr um mich selber zu kümmern. Das vernachlässige ich meist zu sehr.

Ich wünsche euch einen entspannten Start in die Woche!
Mein Tag startet am Montag wiedermal um 4.30 Uhr. Wie kann ich nur so bescheuert sein und immernoch vorm Laptop liegen? Gute Nacht.

Mein Einschlaf-Guide

Da ich ein Mensch bin, der sich viele Gedanken macht und deswegen oft nicht Einschlafen kann, habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich besser einschlafen kann. Da ich weiß, dass es vielen Leuten so geht und sich Viele darüber Gedanken machen, möchte ich auch gerne in den Kommentaren eure besten Methoden "hören".

Schon im Kindergarten-Alter habe ich darüber nachgedacht, wie ich die Gedanken aus meinem Kopf herausbekommen kann. Nicht, dass ich wirklich über private Dinge gegrübelt habe - ganz im Gegenteil, ich hatte eine unbeschwerte schöne Kindheit - ich hatte mehr Angst vor Albträumen. Ich hatte diese Albträume nicht regelmäßig, aber wenn sie Nachts kamen, dann unerwartet und ziemlich böse. So kam es, dass ich ungern an böse Dinge denken wollte bevor ich schlafe. Ich mein, wer will das schon?! Damals habe ich immer an eine weiße Wand gedacht. Ich lag dann da und dachte ganz angestrengt an eine weiße Wand. Ich dachte mir einfach, dass das wohl das Neutralste ist. Es hat ganz gut geklappt. Albträume hatte ich natürlich ab und zu, aber nie in irgendeinem Zusammenhang mit dem, worüber ich tagsüber nachdachte.

Heute ist das anders. Irgendwann kommt man ins Selbstständige Alter und fragt sich vor dem Schlafengehen tausende Dinge. Von Politik über die Entstehung der Erde bis hin zum morgigen Einkauf. Es ist alles mit dabei. Man müsste gar nicht daran denken, man kommt sowieso selten auf gute Ideen und wenn doch, dann vergisst man sie meist über Nacht.
Doch es gibt sie oft genug, diese Menschen die nie Abschalten und sich um Gott-und-die-Welt Gedanken machen. Meine Mama ist so ein Mensch und ich bin es auch ein wenig. Kommt eben immer auf die Hormone an.

Ich habe zwei sehr wirkungsvolle Taktiken, wie ich schneller einschlafe.

Nr. 1 - Zwinge dich die Augen zu schließen
Klingt simpel, fiel mir aber nie leicht. Man liegt da, kann nicht schlafen und zack greift man zum Telefon. Dann versucht man sich dadurch nicht ablenken zu lassen und starrt an die Decke oder schaut sich das an, was eben im dunklen Raum noch zu erkennen ist - was übrigens auch sehr gruselig sein kann, als Kind hat meine Gardine wochenlang eine Männerstatur an meine Wand gezaubert. Der Schatten war jeden Abend über meinem Bett und hat mich lange beschäftigt. Unwahrscheinlich, dass es jemand schafft sich bei mir im ersten Stock seitlich ans Fenster zu stellen.
Zurück zum Thema: Man starrt also im besten Fall minutenlang an die Wand bis die Augen müde werden oder eben bis die Gedanken ihren weg zurückfinden und sich im Kopf einbrennen.
Ich zwinge mich also einfach die Augen geschlossen zu halten und konzentriere mich darauf. Einfach so, als würde man längst schlafen. Macht sie bloß nicht auf, dann ist alles wieder auf Anfang, einfach stilliegen und die Augen zu machen in einer bequemen Schlafposition.
Wenn ich mich so an die Tage erinnere, an denen ich dies ausprobiert habe, dann hab ich danach immer geschlafen.

Nr. 2 - Konzentriere Dich auf die Atmung
Es gibt nichts Schlimmeres als wach im Bett zu liegen neben jemandem, der schon längst schläft und dabei vielleicht sogar noch schnauft, röchelt oder schnarcht. Ob nun Mensch oder Tier macht dabei auch keinen großen Unterschied.
Ich nutze diese unschöne Situation gern zu meinem Vorteil. Ich lege mich dann neben diese Person oder kuschel mich ins Fell meiner Katzen, in einer Position, in der ich gut schlafen könnte und höre ihm beim Atmen zu. Ich passe meien Atmung dann einfach an. Diese ruhige Atmung und die Wärme des Anderen lässt einen dann ganz schnell ins Reich der schönen Träume abtauchen.

So schwarz auf weiß hört sich das Alles viel banaler an als vorher in meinem Kopf. Vielleicht hilft es ja trotzdem dem ein oder anderen, der sich nun denkt "Pah, so simpel, das macht man doch sowieso". Macht man eben meist nicht und deswegen schaltet öfter mal ab, denkt an die weiße Wand und keine Sorge: Was immer da in eurem Kopf herumspukt, es wird nach dem Aufstehen auch noch zu lösen sein und Schlaf ist nicht nur furchtbar schön, sondern auch wirklich wichtig!


AIDA Reise - Le Havre & Southampton

Hallo,
Heute stelle ich euch den ersten Teil meiner Reise auf der AIDAsol vor. Im Anschluss an Bild und Text findet ihr mein Reisetagebuch als kleines Video. Leider habe ich viel zu wenig aufgenommen und bei Vielem gewackelt, aber es reicht für einen kurzen Eindruck.

Am Samstag fuhren wir Mittags zum Cruise Terminal im Hamburger Hafen. Nach dem Check-In suchten wir unsere Kabine auf und richteten uns gemütlich ein - einer der Gründe, weswegen es davon keine Fotos gibt. Wenig später fanden wir an der Kabinentür einen Brief, in dem sich Gutscheine für einen Cocktail-Workshop befanden, mit welchem uns meine Mama überraschen wollte. 
Somit ging es am ersten Seetag für mich und meinen Freund in die "Anytime Bar" auf Deck 12. Wenig später torkelten wir dann zurück in unsere Kabine. Jeder durfte sich zwei Cocktails hinter der Bar mixen, zwischendurch gab es immer mal wieder ein paar Kurze. Ich war wirklich betrunken und glücklich.

Am Montag kamen wir um 7.00Uhr am Morgen in Le Havre an. Es war der erste und einzige Tag, an dem wir nicht verschliefen. Von AIDA wurden kostenlose Shuttlebusse ins Zentrum und in ein Einkaufszentrum angeboten. Wir kamen im Zentrum am Pl. de l'Hôtel de ville an und machten uns auf den Weg zum Strand. 




Am Strand erwarteten uns Steinberge, die wir erklimmen mussten, bevor wir am eigentlichen Sandstrand ankamen. Dort machten wir uns auf die Suche nach hübschen Steinchen. Es machte super viel Spaß und war wirklich interessant. Neben witzigen ausgehöhlten und durchlöcherten Steinen fanden wir oft Teile alter Häuser. Zur Stadtgeschichte von Le Havre gehören die zahlreichen Betonbauten, die nach dem zweiten Weltkrieg aus dem Beton alter zerbombter Häuser errichtet wurden. Um den Beton wieder verwenden zu können, wurden Glassplitter und zerbröselter Beton zusammengeklebt.

Ich fand einen ei-förmigen Stein und nannte ihn "Mein Dino-Ei". Mein Freund durfte daraufhin den ganzen Tag einen riesengroßen schweren Stein im Rucksack umhertragen.





Als wir den Strand hinuterliefen in Richtung Stadtrand, fanden wir auf der Karte die "Hängenden Gärten", die meine Mama gerne anschauen wollte. Ich übernahm die Aufgabe als Reiseführerin, weswegen wir 2km in die falsche Richtung liefen. Irgendwann fanden wir dann den Weg zu den Gärten. Der lange anstrengende Weg lohnt sich aber, denn oben erwartete uns eine tolle Aussicht.
Die Gärten selber seht ihr kurz im Video, leider hatte alles geschlossen. Wir fanden aber ein niedliches Café, in dem wir uns ausruhen konnten.

Nachmittag ging es dann zu den "Docks", einem Einkaufszentrum, dass eben in alten Docks errichtet wurde. Die Auswahl der Shops war begrenzt und wenig aufregend. An diesem Tag hatten wir super Glück mit dem Wetter, denn mittags am Strand erwischten wir einige Sonnenstrahlen und warme 17°C, während es dann nachmittags regnete, als wir trocken im Einkaufszetrum die Zeit verstreichen ließen.



Den Abend verbrachten wir nach zahlreichen Musik-Shows in der "Anytime Bar". DJ Lukas präsentierte uns den scheinbar mangelnden Speicherplatzes seines Laptops und spielte ewig die zehn gleichen Lieder. Beim Besten Willen, dieser DJ war wirklich unfähig. Bereits nach der Hälfte des Songs fing er an den Nächsten einzuspielen und machte das Tanzen beinahe unmöglich.

Am Morgen wachten wir auf, als das Schiff längst in Southampton angekommen war und der Kapitän laut verkündete, dass der Zoll den Weg vom Schiff in die Stadt freigegeben hatte. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg ins Zentrum. Auf der kompletten Reise waren wir zu geizig um Geld für Bus oder Bahn auszugeben, so erkundeten wir alles zu Fuß.
Durch einen Teil der alten historischen Stadtmauer kamen wir ins Zentrum. Uns erwarteten typische englische Backsteinhäuser, die einen Charme haben, dem ich nicht widerstehen kann. Ich studierte den Stadtplan und führte uns diesmal ohne Umwege zum nächsten Einkaufszentrum. Das "West Quay Shopping Centre" war größer als erwartet und kurzer Hand wurde der Tag zum Shopping genutzt. Einer der Gründe weswegen es kaum Fotos und Videos aus Southampton gibt. Shoppingtouren sind einfach nicht so aufregend und werden von mir lieber zum Shopping, als zum Filmen genutzt.

So verpasste ich meine Chance mir das "Titanic Monument" anzuschauen oder das "Seacity Museum" zu besichtigen. Irgendwann hol ich das nochmal nach.